KI-Bällebad: Reinspringen, ausprobieren, lernen

Unser KI-Innovations-Hub geht in die nächste Runde

Nach dem erfolgreichen Start mit den KI-Entdeckern geht es in unserer Serie heute um das KI-Bällebad – unseren kreativen Spielplatz für neue Technologien. Hier beginnt der praktische Teil der KI-Erkundung: Tools, die im Entdeckerprozess Potenzial gezeigt haben, werden hier unter realen Bedingungen ausprobiert, ohne dass sie sofort „funktionieren“ oder perfekt sein müssen. Es geht um das Ausprobieren, Staunen und auch mal Scheitern.

KI-Innovations-Hub Schaubild
Der KI-Innovations-Hub

Doch wie genau läuft dieser Prozess ab? Und welche Anwendungen befinden sich aktuell im Test?

Das Bällebad im Innovations-Hub: Warum es so wichtig ist

Das Bällebad ist der geschützte Raum im Hub, in dem kreative Ideen und neue Tools ihre ersten Praxisflüge erleben dürfen. Es senkt Hemmschwellen, macht Lust aufs Mitmachen und hilft uns, Technologien nicht nur zu verstehen, sondern wirklich zu erleben.

 

Ziel:

Mitarbeitende sollen Tools ausprobieren dürfen, ohne sofort an Ergebnisse, KPIs oder Kundenanwendungen denken zu müssen. Kreativität statt Deadline. Neugier statt Lastenheft.

Die Struktur im KI-Bällebad: So testen wir

Damit das Bällebad mehr ist als nur eine lose Sammlung an Ideen, gibt es einen klaren Rahmen:

1. Das benötigte Lizenzmodell

  • Welches Lizenzmodell benötigen wir für den Test? (kostenlos, Credits, Monatsabo)

2. Hands-on-Test durch Teammitglieder

  • Funktioniert das Tool ohne lange Einarbeitung?
  • Wie ist die User Experience?
  • Gibt es technische Barrieren oder inspirierende Aha-Momente?

3. Dokumentation der Lernquellen

Ein wichtiger Zwischenschritt vor der eigentlichen Feedbackrunde ist die strukturierte Auswertung der genutzten Informationsquellen. Dabei wird dokumentiert:

  • Welche Erklärungen und Tutorials waren hilfreich?
  • Gab es unterstützende Videos bei SnipKI?
  • Haben die offiziellen Homepages der Toolanbieter mit ihren Tutorialbereichen weitergeholfen?
  • Gab es hilfreiche YouTube-Videos zur Anwendung des Tools?

Diese Einschätzungen helfen nicht nur beim eigenen Lernprozess, sondern sind auch eine wertvolle Vorbereitung für die Übergabe an die Teststrecke. Denn dort müssen gegebenenfalls andere Teammitglieder auf die Dokumentationen zurückgreifen können, um Tests effizient weiterzuführen.

4. Feedbackschleifen

Nach dem praktischen Test eines Tools findet eine strukturierte Feedbackrunde statt. Dabei kommen alle beteiligten Tester:innen zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Ziel ist es, eine realistische Einschätzung darüber zu gewinnen, ob das Tool Potenzial für eine tiefere Integration hat. Die Feedbackschleifen bestehen aus mehreren Elementen:

  • Subjektive Eindrücke: Wie intuitiv war das Arbeiten mit dem Tool? Gab es besondere Aha-Momente oder Frustrationen?
  • Teamübergreifender Nutzen: Eignet sich das Tool nur für bestimmte Fachbereiche, oder lässt es sich breiter einsetzen?
  • Zusammenarbeit: Hat das Tool das Potenzial die Kollaboration zu erleichtern?
  • Effekte auf Kreativität und Effizienz: Hat das Tool geholfen, schneller oder kreativer zu arbeiten?
  • Abschätzung des Weiterentwicklungsbedarfs: Gibt es Funktionen, die fehlen? Welche Wünsche oder Anforderungen sind entstanden?

5. Dokumentation

  • Erkenntnisse werden direkt im Bällebad-Protokoll gesammelt
  • Ideen für Weiterentwicklungen oder Schnittstellen notiert

6. Nutzungsszenarien entwickeln

  • Welcher Use Case könnte sich aus dem Tool ergeben?
  • Gibt es eine völlig neue Idee, die wir damit verfolgen könnten?

Erst wenn das alles passt, überführen wir das Tool in die KI-Teststrecke, wo es systematisch auf Skalierbarkeit und Integration geprüft wird.

Aktuell im KI-Bällebad

 

Freepik AI Studio

Ein vielversprechendes Tool, das Bild- und Video-KI in einer Plattform vereint. Getestet werden:

Intuitivität für unsere Foto-, Grafik- und Videoteams
Lizenzmodell & Modellauswahl (u.a. Google Imagine 3, Pika, Minimax)
Integration in kreative Workflows (z. B. mit ChatGPT, Runway, HeyGen)

Aktueller Status: Freepik AI Studio begeistert uns zunehmend. Obwohl ChatGPT-Bilder und Sora uns kürzlich wirklich überrascht haben, bleibt Freepik für uns besonders relevant, weil es gleich mehrere Tools wie Midjourney, Runway und HeyGen ersetzen könnte. Wir beobachten die Entwicklung intensiv weiter und werden konkrete Prozesse auf der KI-Teststrecke entwickeln. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe.

N8n („n-eight-n“)

Eine Open-Source-Automatisierungsplattform als potenzieller Ersatz oder Ergänzung zu Make.com.

Warum spannend?

  • Mehr Flexibilität in der Logik & Darstellung
  • Volle Kontrolle durch Self-Hosting möglich
  • Offene Architektur für individuelle Workflows mit KI-Agenten

Erkenntnisse im Test: Sobald wir tiefer in die Tests eingestiegen sind, wurde deutlich, dass die Anwendung ohne IT-Know-how schnell an ihre Grenzen stößt. In unserer Agentur fehlt in der Basisbesetzung das technische Fachwissen, um N8n effizient zu konfigurieren. Im Vergleich hat sich Make.com als deutlich zugänglicher und anwenderfreundlicher erwiesen.

Aktueller Status: N8n wird nicht in die Teststrecke überführt. Stattdessen haben wir entschieden, das Tool aus dem Bällebad zu nehmen und künftig nur in speziellen Fällen mit einem Kooperationspartner zu nutzen: Ferdinand Biere von DeepMetis (Berlin) wird uns bei Bedarf individuelle Lösungen entwickeln, wenn es um datenschutzsensible Prozesse geht, die auf eigenen Servern laufen sollen. Für unsere Alltagsautomatisierungen setzen wir weiterhin auf Make.com.

Weitere Tools im Bällebad

Neben den bereits genannten Tools befinden sich aktuell weitere Anwendungen im Bällebad. Da sich diese Tools jedoch sehr dynamisch verändern, führen wir hier keine festen Namen mehr auf. Die Landschaft bleibt spannend – und wir schauen von Fall zu Fall, mit welchen Tools wir weiterarbeiten. Eines ist sicher: Spaß und Abwechslung bringt die KI-Welt ganz von allein.

Fazit: Ohne Mut kein Fortschritt

Das Bällebad ist der vielleicht verspielteste, aber auch wichtigste Bereichim gesamten KI-Innovations-Hub. Hier entsteht Neues, hier wird ausprobiert, was morgen unser Arbeitsalltag sein könnte. Ohne Druck. Aber mit System.

Das Bällebad steht somit sinnbildlich für Leichtigkeit und kindliche Entdeckerfreude. Viele verbinden es mit den bunten Becken bei IKEA – Orte, an denen man für einen Moment alles vergessen durfte und einfach machen konnte. Und genau dieses Gefühl – losgelöst von Perfektion, Erwartungsdruck und Zielvorgaben – wollen wir im KI-Bällebad wieder aufleben lassen.

Unser KI-Bällebad ist der Ort, an dem du KI anfassen darfst – metaphorisch und manchmal sogar ganz konkret.

Hier ist nichts „peinlich“, „zu naiv“ oder „zu simpel gefragt“. Im Gegenteil: Wir feiern Fragen. Wir feiern Verspieltheit. Und wir glauben, dass genau das der Boden ist, auf dem echte Innovation wächst.

Also: Schuhe aus. Kopf rein. Bällebad-Modus an.

In der nächsten Ausgabe schauen wir uns an, wie es in der Teststrecke weitergeht – und ob Freepik dort auch im Alltag überzeugt.

Vielen Dank fürs Lesen – teilt den KI-Innovations-Hub!

Euer KI-Innovations-Hub-Team

Y-SiTE – Die Social Media Agentur

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von ChatGPT 4o und o3-mini sowie Perplexity (Claude 3.7 Sonnet) erstellt.

Das Titelbild des Artikels wurde bereits mit Freepik erstellt und mit Adobe Photoshop verfeinert. ​

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